(Becker-)Radios ab Mercedes-Werk zwischen 1976-1984 - © 2005-2010 Pedro F. (astralsilber.de)
Direkt zu den ab Werk
verfügbaren Radiomodellen:
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Baureihen |
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W123, W116 und R/C107 |
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W/C/S123, W/C126 und R107 |
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W/C/S123, W/C126, W201 und R107 |
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C/S123, W124, W/C126, W201 und R107 |
Direkt zum Anschluß von Becker-Radios
Direkt zum Fotoworkshop zur Nachrüstung von Dauerplus (Klemme 30) und Beleuchtung (Klemme 58)
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Ab Werk waren
für den W123 und die anderen damaligen Mercedes-Baureihen ausschließlich
Radiogeräte der Firma Becker, traditionell Erstausstatter der ab Werk
verfügbaren Radios bei Mercedes-Benz und bekannt für solide Verarbeitung und überragenden
Klang bei stattlichen Preisen, verfügbar.
Dementsprechend waren auch Optik und Design der damaligen Beckerradios am
Interieur der angebotenen Fahrzeuge orientiert. Besonders deutlich wird das am
Beispiel des W123 und den Beckerradios mit der schwarzen Kunststoffblende und den
riesigen Waschmaschinenknöpfen als Lautsstärkeregler bzw. Handabstimmungsknopf,
die unübersehbar am Design der Heizungsdrehreglern
in der Mittelkonsole angelehnt sind. Das Nadelstreifendesign und die
Bedienknöpfe der Becker-Radios aus den 70er Jahren harmonieren hingegen
unübersehbar mit dem Interieur der /8-Modelle (W114/W115).
Wurde ab Werk ein Becker-Radio
bestellt, so waren vordere Lautsprecher im Armaturenbrett, Entstörung und eine
mechanische Hirschmann-Stabantenne im Lieferumfang enthalten und fertig
montiert. Als kleine Besonderheit konnte die eingeschobene mechanische Antenne,
um sie gegen Beschädigungen während des Parkens zu schützen, mittels einen
kleinen Schlüssels „abgeschlossen“ werden,
Die mechanischen Antennen waren bei den in Deutschland erhältlichen
Dieselmodellen in der Regel am vorderen rechten Kotflügel und bei den Benzinern
auf dem hinteren linken Kotflügel bzw. Seitenteil montiert.
Zu Beginn der Baureihe W123 waren die Hirschmänner mit solidem verchromten Fuß aus Metall erhältlich. Im Laufe
der dritten Serie wurde zumindest bei den Benzinern auf den Fuß aus Metall
komplett verzichtet und in Ahnlehnung an die Antennen aus der S-Klasse W126 der
Metallfuß durch eine Gummidurchführung ersetzt.
War dem Käufer das lästige manuelle
Ein- und Ausziehen der mechanischen Antenne zu lästig, war als
aufpreispflichtiges Extra zum bestellten Radio eine vollautomatische
Hirschmann-Stabantenne verfügbar [SA-Code 53/1 Antenne automatisch (bei
Radioeinbau)]. Diese fuhr beim Einschalten des Radios wie von Geisterhand auf
die volle Länge aus, um bei Ausschalten des Radios oder der Zündung wieder in
ihrer Versenkung zu verschwinden.
Die vollautomatischen Antennen waren auch bei den Dieselmodellen hinten links
montiert. Allerdings ist diese Ausstattungsvariante im Straßenbild nicht sehr
oft anzutreffenden, da die Diesel-Erstbesitzer wohl auf Grund des höheren
Aufpreises auf den Luxus einer vollautomatischen Antenne verzichteten - die war
mit ca. 400 DM schließlich knapp fünfmal so teuer wie die rein mechanische
Antenne.
Kunden, die ganz auf die teuren
Beckerradios verzichteten, wurde ab Werk noch die Option einer
Radiovorbereitung (SA-Code 53/3 Entstörung für nachtr. Radio und FM-Funk), auf
Wunsch auch mit Hirschmann-Antenne [SA-Codes 53/2 Antenne automatisch (ohne
Radioeinbau) bzw. 53/4 Antenne mechanisch (ohne Radioeinbau)], angeboten.
Bestellte der Kunde die Radiovorbereitung, gab es seitens der
Mercedes-Niederlassungen die Option, sich ein Gerät einer anderen Marke
(meistens Blaupunkt) einzubauen, und somit auf die meist erheblich teureren
Becker-Geräte, aber nicht auf ungetrübten Radiogenuß
zu verzichten.
Bei Fahrzeugbestellungen ohne Radio war der Einbauschacht mit einer schwarzen
Kunststoffblende bzw. bei Fahrzeugen mit Wurzel- bzw. Zebranoholzausstattung in
der Mittelkonsole mit einer Blende im entsprechenden Holzdesign verschlossen.
War der Kunde selbst für die Radiovorbereitung zu geizig, wurden im Fahrzeug
weder Radioverkabelung verlegt, noch Lautsprecher verbaut. Unter der Abdeckung
der vorderen Lautsprecher im Armaturenbrett waren dann nicht einmal die Löcher
für den nachträglichen Einbau von Lautsprechern ausgestanzt - die Einbaulöcher
waren in diesem Fall dann lediglich vorgelocht.
Die damals verfügbaren
Beckerradios unterschieden sich in den Funktionen und natürlich auch im Preis
und können in folgende Hierarchie gebracht werden:
Das Einsteigermodell AVUS wird von dem beliebten EUROPA gefolgt. Käufer mit
größerem Budget wählten die edleren GRAND PRIX oder MONZA, oder gleich das
Topp-Modell BECKER MEXICO.
Während der Bauzeit des W123 vollzog sich allmählich der Übergang von Mono- zu Stereogeräten, so daß Stereo zum Ende der Bauzeit des W123 nahezu zum Standard geworden war. Zeitweise gab es Geräte mit Mono-Radio und Stereo-Cassettendeck und schließlich auch Radios, die über Stereo-Radio und Stereo-Cassette verfügten - die sogenannten "Vollstereo"-Geräte. 1984 wurden lediglich noch die analogen Einsteiger-Modelle in der Mono-Ausführung angeboten.
Ferner vollzog sich in den frühen 80er Jahren auch bei Becker der Sprung von den bewährten analogen Radios zu Geräten mit digitaler Anzeige und neuartigen Drucktasten und Wippen (sogenannte "electronic"-Modelle), an Stelle von analoger Anzeige und den traditionellen Drehreglern.
Darüber hinaus wurde 1984 in der VHF/UHF-Rundfunkkonferenz Genf die Erweiterung des UKW/FM-Frequenzbereichs von bisher 87,5 - 104 MHz auf 108 MHz beschlossen. Freilich hatten die Hersteller von Radiogeräten diese Erweiterung antizipiert und schon einige Jahre vorher sukzessive Radios mit erweitertem Frequenzband angeboten.
Im Prinzip gab es analog zu
den drei Serien des W123, drei Generationen von Becker-Radiogeräte - allerdings
leicht zeitversetzt.
Beim Serienstart des W123 1976 waren zunächst nur die altbekannten Radiogeräte
aus dem /8 im Nadelstreifendesign erhältlich, die erst später durch die
typischen W123-Modelle mit der schwarzen Kunststoffblende und den großen
Drehreglern bzw. den electronic-Modellen ersetzt wurden.
1976 waren laut Juli-Prospekt folgende Nadelstreifen-Radiogeräte für die
Baureihen W123, W116 und R/C107 ab Werk verfügbar:
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51/4 Radio Becker Europa LMKU |
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51/6 Radio Becker Grand Prix LMKU |
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257 Radio Becker Europa-Kurier LMKU |
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51/0 Radio Becker Monza Cassette-Stereo MLU |
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51/1 Radio Becker Mexico Cassette Vollstereo MU |
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258 Radio Becker Monza Cassette Kurier LMU |
Alle Geräte waren mit automatischer Scharfabstimmung (AFC) sowie automatischem Schwundausgleich ausgestattet und boten lediglich Mono-Rundfunkempfang, aber Stereo-Cassettenbetrieb - sofern ein Cassettenlaufwerk vorhanden war. Lediglich das MEXICO Vollstereo wartete mit Stereoempfang und Stereo-Cassettenbetrieb auf.
Ferner gab es 1976 noch folgende Bestelloptionen:
Die optional erhältlichen Hecklautsprecher belasteten das Budget gleichermaßen, da sie sich sowieso nur in der Belegung des Überblendreglers unterschieden:
Wer 1976 also auf den Genuß von (Stereo-)Cassettenklang kommen wollte, mußte bei den erhältlichen Geräten leider auf die praktischen Stationstasten verzichten.
Als exotische Besonderheit
boten das GRAND PRIX und das MEXICO einen automatischen, mechanischen
Sendersuchlauf, der in drei Empfindlichkeitsstufen eingestellt werden konnte.
Durch Antippen der Automatic-Taste wurde der eingestellte Wellenbereich automatisch
nach dem gewünschten Sender durchsucht. Dabei bewegte sich die Senderanzeige
von links nach rechts durch den Wellenbereich, um am rechten Skalenende hörbar an den linken Skalenanfang
zurückzuschnalzen, und die Suche von dort aus erneut zu beginnen. Dieses kleine
mechanische Wunder ist bei den meisten Geräten mittlerweile jedoch leider oft
defekt.
Der automatische Sendersuchlauf ließ sich gegen Aufpreis nicht nur direkt am
Radio, sondern auch per Fußschalter
im Fahrerfußraum aktivieren.
Hinter der Kurier-Funktion
verbarg sich ein integrierter, elektronischer Verkehrsfunkdecoder für das
"Autofahrer-Rundfunk-Informationssystem" (ARI). Rundfunksender, die
Verkehrsnachrichten ausstrahlten, wurden von dem Radio optisch in der Skala mit
der Schrift "Kurier" angezeigt.
Das ARI war bei seiner Inbetriebnahme 1974 ein Meilenstein in der deutschen
Rundfunkgeschichte. Erstmals wurden über die Hörfunkwellen auch technische
Zusatzinformationen (Sender, Bereichs- und Durchsagekennung) über einen
57-kHz-Hilfsträger übertragen.
Die Senderkennung war der Grundton 57 kHz selbst und deutete dadurch lediglich
auf das Vorhandensein eines Verkehrsfunksenders hin. Die Bereichskennung
übermittelte den Sendebereich
des Senders (A bis F), und die Durchsagekennung wies auf wichtige
Durchsagen wie den Verkehrsfunk hin. Mit Hilfe des nicht hörbaren ARI-Signals konnten Radioempfänger so zwischen
Verkehrsdurchsagen und dem laufenden Programm unterscheiden. Wurde das Radio
bei eingestelltem Verkehrsfunk-Sender stummgeschaltet,
schaltete das Radio erst bei Verkehrsmeldungen wieder auf laut.
Selbstverständlich wurde dabei auch der Cassettenbetrieb
- sofern vorhanden - unterbrochen.
Seit 1988 gilt das ARI-System als technisch überholt. Das modernere RDS-System
("Radio-Daten-System") bietet neben den Verkehrsfunk-Kennungen auch
weitere Informationen wie Programm-Namen, Alternativ-Frequenzen einer
Senderkette oder auch Radio-Text. Radios mit ARI-Funktion
werden deshalb von der Industrie schon längst nicht mehr angeboten. Nach einer
längeren Umstellungsphase, in der beide Verkehrsfunk-Systeme parallel bedient
wurden, ist der ARI-Dienst in Deutschland zum 1. März
2005 in allen Hörfunkprogrammen der ARD endgültig abgeschaltet worden. Einige
private Radiosender senden die ARI-Kennung jedoch
noch weiterhin. In der Schweiz entfiel ARI schon im September 2003; in
Österreich wurde die ARI-Übertragung am 19. Mai 2008
eingestellt.
Leider
verschwanden im Jahr 2003 im Zuge der ARI-Abschaltung
auch die blau-weißen Schilder mit den Verkehrssender-Frequenzen (Zeichen 368
StVO) von den deutschen Autobahnen, die ab 1974 als Hinweise auf die entsprechenden Verkehrsfunksender
der Region nach und nach aufgestellt wurden.
Der hörbare Signalton ("Hinz-Triller") zu Beginn und am Ende von Verkehrsfunkdurchsagen ist vom Wegfall des ARI aber bisher nicht betroffen. Der nach seinem Erfinder Werner Hinz benannte Signalton mit einer Mittenfrequenz von 2.350 Hz und einer Länge von 1,20 bzw. 0,55 Sekunden wurde ebenfalls Anfang der siebziger Jahre eingeführt und diente ursprünglich zur Steuerung von automatischen Tonbandaufzeichnungsgeräten an Autobahnraststätten. Autofahrer ohne eigenes Autoradio konnten sich so während einer Fahrpause über die aktuelle Verkehrssituation informieren oder wurden bei leise eingestelltem Radio auf Verkehrsdurchsagen aufmerksam gemacht.
Das Sonderausstattungsprospekt aus dem Oktober 1980 führt die folgenden
Radios für die Baureihen W/C/S123, W/C126 und R107 auf:
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51/4 Radio Becker Europa LMKU Typ 460 |
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257 Radio Becker Europa-Kurier LMKU mit integriertem Verkehrsfunk-Decoder Typ 463 |
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51/6 Radio Becker Grand Prix LMKU Typ 470 |
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51/2 Radio Becker Europa Cassette Vollstereo LMKU Typ
594 |
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254 Radio Becker Europa Cassette Vollstereo Kurier LMKU mit integriertem Verkehrsfunk-Decoder Typ 591 |
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51/1 Radio Becker Mexico Cassette Vollstereo Reverse MU (einschließlich 2 Hecklautsprecher) Typ 374 |
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51/0 Radio Becker Mexico Cassette Electronic Kurier MU Typ 385 |
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259 Verkehrsfunk-Kurier 5
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Das Ende 1980 verfügbare Becker MEXICO electronic 385 war das erste ab Werk erhältliche digitale Becker-Radio und eins der ersten vollelektronischen Autoradios überhaupt.
Sonderaustattung 259
Verkehrsfunk-Kurier 5 nahm in Verbindung mit den Radios, welche über einen
automatischen Sendersuchlauf verfügten, dem Fahrer eine entscheidende Arbeit
ab: Es suchte sich den Verkehrsfunksender selbst. Wenn das Fahrzeug sich aus
dem eingestellten Sendegebiet entfernte, löste das Gerät den automatischen
Sendersuchlauf aus. War der Suchlauf nach einem alternativen Verkehrssender in
dem eingestellten Sendebereich erfolglos, machte das Gerät akustisch darauf
aufmerksam, einen anderen Sendebereich zu wählen. Bei Cassettengeräten
unterbrach er außerdem während der Verkehrsfunkdurchsage den Cassettenbetrieb.
Im Sonderausstattungsprospekt aus dem Dezember 1982 sind die folgenden
Radiogeräte für die Baureihen W/C/S123, W/C126, W201 und R107 aufgeführt:
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51/5 Radio Becker Avus MU Typ 801 |
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51/4 Radio Becker Europa LMKU Typ 460 |
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257 Radio Becker Europa Kurier LMKU Typ 598 |
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51/2 Radio Becker Europa Cassette Vollstereo LMKU Typ 664 |
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254 Radio Becker Europa Cassette Vollstereo Kurier LMKU Typ 663 |
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51/0 Radio Becker Mexico Cassette Electronic Stereo Kurier MU Typ 610 |
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Das Sonderausstattungsprospekt aus dem Mai 1984 führt die folgenden
Radios für die Baureihen C/S123, W124, W/C126, W201 und R107 auf:
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51/5 Radio Becker Avus Kurier MU Typ 803 |
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257 Radio Becker Europa Kurier LMKU Typ 772 |
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51/3 Radio Becker Grand Prix Electronic Stereo Kurier LMU Typ 763 |
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51/8 Radio Becker Avus
Cassette Electronic Kurier Typ
708 |
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254 Radio Becker Europa Cassette Electronic Stereo Kurier LMU Typ 731 |
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51/1 Radio Becker Grand Prix Cassette Electronic Stereo Kurier LMU Typ 761 |
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51/0 Radio Becker Mexico Cassette Electronic Stereo Kurier LMKU Typ 753 |
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Um den mäßigen Klang der
Beckerradios mittels der serienmäßigen 10cm-Breitbandlautsprechern mit
Pappmembran zu verbessern, gab es optional 13cm-Zusatzlautsprecher für den
Fond zu bestellen, die links und rechts auf der Hutablage Platz nahmen
(SA-Codes 811 Hecklautsprecher Stereo mit Überblendregler Mono bzw. 812
Hecklautsprecher Stereo mit Überblendregler Stereo).
Kurz vor Produktionsende wurden die verbauten Lautsprecher ab Oktober 1984
durch "leistungsstärkere" Modelle ersetzt - ob sich diese
Verbesserung aber auch in der Klangqualität bemerkbar machte, bleibt
anzuzweifeln.
Da die damaligen Becker-Radios maximal über zwei Lautsprecherausgänge
verfügten, konnten vier Lautsprecher nur mittels eines speziellen Überblendreglers in der Mittelkonsole betrieben
werden. Die Fahrzeugbeschallung über die Heck- oder Frontlautsprecher konnte
dann je nach Einstellung des Reglers stufenlos gewählt werden.
Die Lautsprechergitter im Fond waren in der ersten und zweiten Serie
ausschließlich in schwarz zu bekommen, in
der dritten Serie (ab 09/1982) wurden sie in der jeweiligen Innenausstattungsfarbe des Fahrzeugs montiert.
Die Angaben in diesem
Abschnitt erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen und ohne jegliche Gewähr.
Gerade bei Fahrzeugen ohne Radiovorbereitung, undurchsichtigem Kabelgewusel
oder nachträglich gezogenen Strippen rate ich dazu, mit einem Spannungsprüfer (gibt´s für ca. 5 EUR in jedem Baumarkt) oder einem
Multimeter die Belegung der Kabel VOR der Installation des Radios zu
überprüfen.
Autoradios reagieren im Allgemeinen sehr empfindlich auf ein versehentliches
Verpolen der Stromanschlüsse und quittieren ihren Dienst leicht rauchend auf
ewig. ;-)
Bei Anschlußproblemen oder anderen Fragen versuche
ich gerne per E-Mail unter
weiterzuhelfen (Hinweis: Die Antwort kann u.U. einige Tage dauern...!).
Anschluß von analogen Becker-Geräten am
Beispiel eines Europa
Cassette Vollstereo Kurier 591
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Stromanschluß
der Becker electronic-Modelle
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ground: |
Masse/Minus |
(Klemme 31) |
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ignition: |
Zündung/Schaltplus |
(Klemme 15) |
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illumination: |
Licht/Beleuchtung |
(Klemme 58) |
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constant: |
Dauerplus |
(Klemme 30) |
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Pin |
A |
B |
C |
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1 |
Geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung (GAL) |
Rechts hinten + |
Line out hinten links |
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2 |
Nicht belegt |
Rechts hinten - |
Line out hinten rechts |
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3 |
Phone mute |
Rechts vorne + |
AF Chassis (ground) |
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4 |
Dauerplus 12 V (Klemme 30) |
Rechts vorne - |
Line out vorne links |
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5 |
Steuerausgang für Automatikantenne (12V wenn Radio ein) |
Links vorne + |
Line out vorne rechts |
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6 |
Beleuchtung (Klemme 58) |
Links vorne - |
Steuerausgang für Verstärker (12V) |
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7 |
Zündung/geschaltetes Plus (Klemme 15) |
Links hinten + |
CD-Wechsler (Control), EIN |
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8 |
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CD-Wechsler (Control), Betriebsspannung 12V |
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9 |
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CD-Wechsler (Control), MASSE |
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10 |
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CD-Wechsler (Control), BUS |
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11 |
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CD-Wechsler (Control), UHR |
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12 |
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CD-Wechsler (Control), RESET |
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18 |
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CD-Wechsler (AF), MASSE |
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19 |
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CD-Wechsler (AF), LINKS |
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20 |
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CD-Wechsler (AF), RECHTS |
Der Vollständigkeit halber
sei hier noch erwähnt, daß einige Fahrzeughersteller (z.B.
VW, SEAT oder AUDI) seit Ende der 90er Jahre von den eigentlich genormten
DIN-ISO-Anschlüssen abweichen, und demzufolge die Belegung der
Fahrzeugverkabelung unbedingt VOR Anschluß des
Radios bzw. CD-Wechlers zu prüfen ist!
Eine detaillierte Auskunft über alle möglichen Car-Audio-Stecker-Belegungen verschafft die Seite selfmadehifi.de
Danke an Ingo L. von meinbenz.de für die Preislisten.